War der Ball im Tor oder war er es nicht? Zumindest heißt der Treffer von Geoff Hurst im WM-Finale zwischen Deutschland und England 1966 „Wembley-Tor“. „Wembley-Nicht-Tor“ wäre allen Erkenntnissen der fußballerischen Neuzeit zufolge vielleicht treffender. Untersuchungen – unter anderem der Universität Oxford – sollten belegen, dass der Treffer nicht hätte zählen dürfen. Erst vor wenigen Jahren ist ein Super-8-Film aufgetaucht, der wiederum das Gegenteil beweisen soll. Der Mythos bleibt also noch mindestens weitere 55 Jahre am Leben. So lange läuft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft auch die titellose Zeit der Engländer.
England - Deutschland
Wembley-Tor und Elfer-Dramen: Ein Spiel voller Mythen und Geschichte
Deutschland hat sich in die Runde der letzten 16 gerettet und bittet England zum „Klassiker“. Auf der Insel bewegt man sich zwischen Angst und Vorfreude.
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