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Super LeagueKlaus Zey­rin­ger: Das kra­chen­de Schei­tern muss dazu an­re­gen, den Pro­fi­fuß­ball zu über­den­ken

 Re­quie­scat in pace (Ruhe in Frie­den), rie­fen Fans ihrem Klub nach, von dem sie sich ver­kauft fühl­ten
Re­quie­scat in pace (Ruhe in Frie­den), rie­fen Fans ihrem Klub nach, von dem sie sich ver­kauft fühl­ten © AP
 

"R.I.P." stand auf den Ver­eins­flag­gen am Sta­di­on­zaun. Re­quie­scat in pace (Ruhe in Frie­den), rie­fen Fans ihrem Klub nach, von dem sie sich ver­kauft fühl­ten. Die To­des­an­zei­ge fiel auf, da sie von den An­hän­gern des FC Li­ver­pool kam, deren Ge­sang „You’ll never walk alone“ eine Ge­mein­schaft be­schwört, die nun auf­ge­kün­digt war. Bis zu die­sem Mo­ment hat­ten die Fans die Kom­mer­zia­li­sie­rung mit­ge­macht, jetzt aber fühl­ten sie das biss­chen Tra­di­ti­ons­bo­den, das ge­blie­ben war, unter ihren Füßen weg­ge­zo­gen.

Kommentare (1)
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joe1406
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Die UEFA und FIFA

sind im Kern um nichts besser als die Initiatoren der Super League. Einen großen Unterschied gibt es aber - UEFA und FIFA sind hoch profitabel geführt, einen Großteil der Super League Initiatoren steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Es ist eine Überlebensfrage für viele noch mehr Einnahmen zu haben um zu überleben - und nicht um noch reicher zu werden. Bei den Fußballfans gibt es zwei Gruppen - die Romantiker, denen es genügt in der Bezirksliga, maximal in der Landesliga zu spielen - von denen gibt es aber nur ein kleines Häufchen - aber Hut ab. 99% wollen ihren Verein möglichst hoch oben spielen sehen und da muss man eben mit Spekulanten, Investoren, Spielervermittler ein Bettchen teilen. Sonst wird das nichts. Ist ja auch ganz klar dokumentiert - die erfolgrechsten Klubs haben auch die meisten Fans. Trotzdem haben die Fans die Super League gestoppt. Man kann alles verkaufen - gegen den erklärten Willen der Konsumenten geht es aber nicht.