Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

KFV-Präsident Mitterdorfer"Keine Bewegung führt zu massiv nachteiligen Folgen"

Kärntens Fußballpräsident Klaus Mitterdorfer verfasste einen Brief an die österreichische Bundesregierung, mit der Forderung, Amateur- und Jugendfußball rasch wieder zu erlauben.

Mitterdorfer appelliert
© KK
 

KFV-Präsident Klaus Mitterdorfer hat heute einen Brief an Vertreter der Bundesregierung mit der Bitte um Zulassung für Trainingseinheiten im Fußballbereich geschrieben. Er ging an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Der Appell im Wortlaut:

"Trotz aller derzeit bestehenden großen Herausforderungen und Probleme am Weg zu einer Lebens-Normalität, ersuche ich eindringlich im Namen unzähliger junger fußballbegeisterter Menschen im Amateur-und Nachwuchsbereich um die rasche Möglichkeit der Wiederaufnahme des Trainings im Freien.

Die Fußballfamilie hat bereits im vorigen Jahr bewiesen, dass man mit Sorgsamkeit und Umsicht Sport unter Einhaltung aller COVID Regeln betreiben kann. Wir haben gemeinsam mit dem ÖFB fertige Modelle und Handlungsempfehlungen für Trainings in Kleingruppen und mit Abstand, wir haben Hygieneabläufe und Präventionskonzepte erarbeitet, die sofort umgesetzt werden können.

Keine Bewegung, kein Training, keine soziale Integration führen zu massiv nachteiligen Folgen für unsere Gesellschaft. Der gesundheitlich und sozial so extrem wichtige sportliche Ausgleich, eine sinnvolle Freizeitgestaltung und eine fundamentale Lebensschule gehen verloren.Vereine zerbrechen und junge Menschen kehren dem Fußball, dem Sport den Rücken.

Ich bitte Sie, im Rahmen Ihrer Zuständigkeit und Verantwortung für die Zukunft unserer Kinderum Ihre Unterstützung und um eine Ermöglichung unseres notwendigen und geliebten Fußballsportes."

Kommentare (1)
Kommentieren
HPHP
4
5
Lesenswert?

Präventionskonzept

vielleicht fehlt noch das Präventionskonzept für nach dem Training wenn sie dann gemütlich noch auf ein Getränk im Klubhaus zusammen sitzen oder nach dem Spiel mit den Fans zusammen stehen.
Es sist sicher eine schwere Zeit für alle.
Ich finde es aber immer Bewundernswert wenn immer jeder genau für seine Sportart oder Berufsgruppe die Sicherheitsmaßnahmen hat damit es keine Ansteckungen gibt.
Das git es aber leider nicht, denn wie schon in vielen Kommentaren von diversen Berichten angeführt ist das größte Risiko die Personen die diese Sportart ausführen, denn bei einigen reicht leider nicht der "Hausverstand" und so kann es in jeder Sportart die schwarzen Schafe geben.