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Reaktionen zum LASK-UrteilMichael Liendl: "Strafe ist nicht Fisch, nicht Fleisch"

Nach dem LASK-Urteil haben sich nun die ersten Spieler gemeldet. Michael Liendl hätte sich durchaus eine höhere Strafe vorstellen können.

Michael Liendl
Michael Liendl © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)
 

Nun ist es also offiziell. Dem LASK werden aufgrund verbotener Mannschaftstrainings sechs Punkte abgezogen. In der neuen Tabelle scheinen die Linzer nun an Position zwei auf. Darüber hinaus setzt es eine Geldstrafe von 75.000 Euro. Während die Linzer bereits Einspruch eingelegt haben, reagieren die ersten Profis aus der Bundesliga.

WAC-Kapitän Michael Liendl hätte sich eine höhere Strafe gewünscht. "Sechs Punkte sind nicht Fisch, nicht Fleisch. Der LASK hat Gesetze gebrochen. Ich bin der Meinung, dass so ein Vergehen hätte höher bestraft werden müssen. Zudem redet man immer, dass der Fußball Vorbild für die Gesellschaft sein soll. Dann muss man auch dementsprechend handeln." Trainer Ferdinand Feldhofer wollte sich dazu nicht äußern.

Hartberg-Schlussmann Rene Swete sieht es ähnlich. "Ich muss ehrlich sagen, es war zwar ein großes Thema in Öffentlichkeit aber mich persönlch hat es weniger interessiert. Im Gremium der Bundesliga sitzen viele Leute mit sehr viel Fachkompetenz und daher ist die Strafe zu aktzeptieren." TSV-Obmann Erich Korherr hält die Strafe für richtig. "Meiner Meinung nach ist sie angemessen. Die Frage ist natürlich: was passiert wenn sie in Protest gehen? Die Meisterschaft ist dann nämlich vor dem Protestverfahren zu Ende."


Beim Sk Sturm zeigte sich Andreas Schicker nicht ganz zufrieden mit dem Urteil. "Es ist meiner Meinung nach die Untergrenze. Eine Geldstrafe alleine wäre nicht zu akzeptieren gewesen aber es enttäuscht mich ein wenig, dass es nur sechs Punkte sind. Natürlich konzentrieren wir uns nur auf uns selbst aber durch die Strafe kann der LASK immer noch im Meisterschaftsrennen mitmischen. Und dabei haben sie aufgrund dieser Mannschaftstrainings einen klaren Vorteil.".

Kommentare (5)

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soge
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20 Punkte?

Sturm wollte wahrscheinlich einen 20-Punkete-Abzug, dann wäre LASK hinter ihnen und könnte sie nicht mehr einholen.
Falls doch, könnte man ja noch erhöhen.

georgXV
0
4
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???

O.K., der LASK hat sich NICHT richtig verhalten.
Sehr, sehr Schade, daß die Meisterschaft von den (Sport)gerichten und NICHT auf dem grünen Rasen entschieden wird.

wahlnuss
2
6
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Sollte das verbotene Mannschaftstraining

dem LASK einen großen sportlichen Vorteil verschaffen, ist der Punkteabzug zu gering. Die Geldstrafe ist lächerlich, denn ob 75 000 Strafe, oder 50 000 für einen ÖFB Hilfsfond macht automatisch eine Reduzierung der Strafe um 25 000 Euro aus. Ich werde auch nicht gefragt, ob ich für das Überschreiten einer Geschwindigkeitsbegrenzung 50 Euro zahlen will oder 30 Euro an die Caritas überweisen will. No na!

metropole
33
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Senf

Liendl ist anscheinend der Meinung überall seinen senf dazugeben zu müssen damit er in der Zeitung steht hat er sich selbst gemeldet .Er soll sich lieber auf seinen Job konzentrieren !!

wollanig
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Arbeitens lieber

an Ihren Formulierungskünsten.