2007, 2014, 2017, 2018, 2019, 2020 und ... doch nicht 2026. Die Kapfenberg Bulls sind nicht zum siebenten Mal in der Klubgeschichte österreichischer Basketball-Cupsieger. Nach dem knappen High-Scoring-Game in der Liga kurz vor Weihnachten, in dem sich die Steirer 100:102 geschlagen geben mussten, war gegen Wels Revanche angesagt. Wie zu erwarten, entwickelte sich auch im Cup-Finale von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Nach dem ersten Viertel führten die Oberösterreicher hauchdünn – 23:22. Im Gleichschritt ging es bis fünf Minuten vor der Halbzeit weiter, beim Stand von 31:34 aus Sicht der „Bullen“ nahm Coach Klym Artamonov eine Auszeit und fand dort scheinbar die richtigen Worte. Mit einem Zwölf-Punkte-Lauf zogen die Steirer auf 43:34 davon, nahmen den Welsern die Luft. Bis zur Pausensirene vergrößerte sich der Vorsprung der Kapfenberger gar auf 14 Punkte – 49:35. „Niemand ist hergekommen, um zu verlieren“, sagte der 21-jährige Daniel Grgic. „Es ist darauf angekommen, wer sich seit dem letzten Duell besser weiterentwickelt hat.“ Und das waren allen Anschein nach die Bulls. Zumindest bis zum Beginn der zweiten Hälfte.