Wer hätte sich zu Saisonbeginn gedacht, dass Teamchef Christian Horner und Motorsportberater Helmut Marko nur Monate später in Las Vegas Arm in Arm den vierten Titel von Max Verstappen bejubeln? Wohl nicht einmal die größten Optimisten im Bullenstall, was sinnbildlich ist für die vielleicht nicht dominanteste, aber mit Sicherheit ereignisreichste Saison von Red Bull Racing seit dem Einstieg in die Motorsport-Königsklasse. Am Ende der Saison steht der Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft ebenso zu Buche, wie ein äußerst enttäuschender dritter Platz in der prestigeträchtigen Konstrukteurs-WM. Offene Fragen gibt es trotz des geschlossenen „Burgfriedens“ innerhalb des Rennstalls sowieso.