Am Ende weinten beide. Novak Djokovic, der sich durch die Menge im Stade Philippe Chartrier zu seiner Box durchgekämpft hatte und dort weinend die Umarmungen entgegennahm, seine Kinder und seine Frau küsste, ehe er die Flagge seines Landes in die Höhe streckte und ein lautes „Srrrbia“ ins Stadion brüllte. Und unten, am Platz, konnte Carlos Alcaraz die Tränen nicht zurückhalten, auch wenn er sie so gerne verstecken wollte. Der Spanier hatte das Finale um Olympia-Gold gegen den Serben verloren. 7:6, 7:6 hatte sich der 37-Jährige nach 2:40 Stunden durchgesetzt.