Anna Dermutz | Würmlach im oberen Gailtal

Anna Dermutz ist selbstständige Fotografin und bewirtschaftet mit ihrem Freund einen Milchviehbetrieb mit eigener Nachzucht. „2021 haben wir den Betrieb von den Schwiegereltern übernommen.“ Rund 35 Rinder, 21 Hektar Feld und 20 Hektar Wald nennen sie ihr Eigen. „Wir liefern Milch, verkaufen Holz und bewirtschaften Grünland für die Tiere.“ Auch einen zweijährigen Sohn namens Jakob haben sie. Anna begeistert die abwechslungsreiche Arbeit am Hof: „Es ist einfach schön, wenn alle Kühe heil wieder von der Alm da sind. Das sind Glücksgefühle, die zeigen, dass du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist!“

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Was macht dich zur Heldin?

Anna Dermutz: Meine Art, wie ich es schaffe, Beziehung, Kind, Selbstständigkeit als Fotografin und Landwirtin ausgewogen und mit einer großen Portion Selbstvertrauen zu meistern.“

Julia Zollner | Techanting, Gemeinde Finkenstein

Julia Zollner und ihr Mann Matthias haben den Betrieb des Vaters übernommen. „Wir führen den Hof mit den Schwerpunkten Mutterkuhhaltung, Forstwirtschaft im Nebenerwerb.“ Anna arbeitet als biomedizinische Analytikerin und findet am Hof und in der Natur ihren Ausgleich. „Da ich einem Teilzeitjob im Krankenhaus nachgehe und mein Mann als selbstständiger Forstarbeiter hauptsächlich die Arbeit am Hof übernimmt, sind meine nicht weniger wichtigen Tätigkeiten die bürokratischen Aufgaben, Kinder und Familienmanagement.“

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Was macht dich zur Heldin?

Julia Zollner: Ich bin eine Heldin, weil ich Job, Landwirtschaft, Haushalt, Mamasein, Ehefrausein sowie andere ­ehrenamtliche Tätigkeiten unter einen Hut bekomme.“

Barbara Binter | Wernöshof

Barbara Binter wohnt mit ihrer fünfjährigen Tochter Milena in Gödersdorf. „Wir betreiben mithilfe unserer Familie einen Hof mit Direkt-
vermarktung von Brot, Dauerwaren, Eiern und Frischfleisch.“ Die Leidenschaft zur Landwirtschaft wurde ihr durch ihren Papa Ferdi in die Wiege gelegt. Ein Leben ohne die Tiere und den facettenreichen Alltag kann sie sich nicht mehr vorstellen.

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Was macht dich zur Heldin?

Babara Binter: Ich sehe mich selbst nicht als Heldin. Ich versuche, meine Aufgaben mit bestem Wissen und Gewissen zu erledigen und gebe einfach mein Bestes.“

Maria Oschgan | Finkenstein

Maria Oschgan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern auf einem Hof in Finkenstein am Faaker See. „Wir haben 30 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche mit verschiedenen Marktfrüchten.“ Seit 2017 stellen sie selbst Popcorn her. „Wir haben auch eine Selbstbedienungshütte daheim, wo wir unsere Produkte verkaufen.“ Das Projekt Popcorn haben die beiden gemeinsam aufgezogen:
„Ich arbeite auch noch im Krankenhaus, aber das Ziel ist, dass wir einmal beide daheimbleiben können.“

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Was macht dich zur Heldin?

Maria Oschgan: Meine Familie und die Herausforderung, jeden Tag Kind und Arbeit unter einen Hut zu kriegen.“