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Leichte SpracheWelt-Gesundheits-Tag: Das Problem, immer erreichbar zu sein

Der 7. April ist der Welt-Gesundheits-Tag. Immer erreichbar zu sein, hat negative Auswirkungen auf den Menschen. Immer mehr Menschen haben den Eindruck, dass sie immer erreichbar sein müssen.

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Zum heutigen Welt-Gesundheits-Tag wurde die Frage gestellt, wie es den Österreichern geht. Dabei ist herausgekommen, dass vor allem die psychische Belastung in der Krise zugenommen hat. Für viele Menschen hat sich der Arbeits-Alltag durch Corona stark verändert.

Arbeit und Privates schwer zu trennen

Viele Menschen sind schon seit Monaten im Home-Office. Die Arbeit im Home-Office beeinflusst das Wohl-Befinden der Menschen negativ. Arbeit und Freizeit lassen sich nur noch schwer trennen. Nur jede 4. Person ist nur in der Arbeits-Zeit erreichbar. Viele Menschen sind auch länger erreichbar, wenn viel zu tun ist, oder sogar die ganze Zeit. Nur wenige sind an den freien Tagen nicht erreichbar. 

Ständig erreichbar zu sein, kann schwere Folgen haben. Zum Beispiel Angst-Zustände, Depressionen oder Burn-Out. Wenn man Freizeit und Arbeit nicht trennt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man psychisch erkrankt.

Klare Regeln und Absprachen notwendig

Über die Hälfte der Menschen wissen gar nicht, wann sie für die Arbeit erreichbar sein müssen. Oft gibt es keine Vereinbarung. Es ist wichtig, dass genau geregelt wird, wann die Arbeits-Zeit ist. Sollte man zum Beispiel Freitag-Abend noch eine Nachricht vom Chef bekommen, dann reicht es, wenn man am Montag darauf antwortet.

Gefahr durch Smartphones

Vor allem durch Smartphones besteht die Gefahr, eine Nachricht schnell zu lesen. Ein paar Tipps, auf dem Smartphone weniger erreichbar zu sein, sind beispielsweise:

  • Push-Benachrichtigungen deaktivieren: Das sind die Nachrichten, die man automatisch auf dem Display erhält und sieht. So kann man selbst aussuchen, wann man die Nachrichten anschauen möchte.
  • Handy-freie Zeiten einführen: Zum Beispiel beim gemeinsamen Essen mit der Familie. Oder bei der Morgen- und Abend-Routine das Smartphone bewusst ignorieren.
  • Handy "verstecken": Damit ist gemeint das Handy in einen anderen Raum zu legen, sodass man es nicht mehr sieht.

 

 

 




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