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Leichte SpracheCorona-Ampel: Es gibt mehr „gelbe“ Orte, aber auch einige „orange“

Wien, Mödling, Neunkirchen, Innsbruck, Dornbirn, Bludenz und Kufstein werden orange. Gelb sind unter anderem Graz, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg. Kärnten bleibt grün.

© APA
 

Die Corona-Ampel-Kommission hat am Montag eine Sonder-Sitzung abgehalten. Dabei wurden bei mehreren Orten die Ampel-Farben geändert.

Folgende Städte und Orte sind Gelb (für sie gilt ein mittleres Risiko): 

  • in der Steiermark: Graz, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg
  • in Oberösterreich: Linz, Linz Land, Steyr, Steyr Land, Wels, Wels Land, Eferding, Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Perg, Rohrbach, Urfahr Umgebung und Vöcklabruck
  • in Niederösterreich: St. Pölten, Wiener Neustadt, Wiener Neustadt Land, Baden, Bruck, Gänserndorf, Korneuburg, Krems Land, Lilienfeld und Zwettl
  • in Tirol: Innsbruck Land, Landeck und Schwaz
  • in Vorarlberg: Bregenz und Feldkirch

Diese Städte und Orte sind oder werden Orange (für sie gilt ein hohes Risiko): 

  • Wien
  • in Niederösterreich: Mödling und Neunkirchen 
  • in Tirol: Innsbruck und Kufstein 
  • in Vorarlberg: Dornbirn und Bludenz 

Warum die Corona-Ampel geändert wurde 

In Graz sind die Ansteckungs-Zahlen seit 1. September sehr gestiegen. Es gab mehr Ansteckungen als in den ersten März-Wochen.

Durch die Pendler kann man die Orte aber nicht einzeln betrachten. Es gibt viele Menschen, die jeden Tag zum Beispiel von Graz-Umgebung nach Graz zur Arbeit fahren. Die meisten sind dann mit dem Bus oder dem Zug unterwegs. Deswegen kann man nicht einfach sagen, dass nun andere Corona-Maßnahmen gelten, sobald man über die Gebiets-Grenze fährt.
 
In Deutschlandsberg gibt es momentan die höchsten Ansteckungs-Zahlen.

Auswirkungen der Ampel 

Da die Maskenpflicht sowieso in ganz Österreich gilt, hat die gelbe Ampel in den meisten Orten keine großen Auswirkungen.
Die Corona-Ampel soll auch die Aufmerksamkeit der Menschen in den betroffenen Gebieten erhöhen. Bei den Maßnahmen handelt es sich um Empfehlungen. Wie zum Beispiel noch besser auf die Hygiene und den Abstand zu achten. Auch Pflege-Einrichtungen und Krankenhäuser sollen besser geschützt werden. 

 




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