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Leichte SpracheÖsterreichs Wirtschaft ist um 12,8 Prozent geschrumpft

Laut Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) ist die Wirtschaft in Österreich so stark wie noch nie betroffen. Vielen Firmen geht es seit der Corona-Krise schlecht. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken.

Die Gastgärten blieben lange leer. © APA
 

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat errechnet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Österreich zwischen April und Juni um 12,8 Prozent gesunken ist. Das BIP ist eine Zahl, mit der man sehen kann, wie gut es der Wirtschaft in einem Land geht. Je höher das BIP ist, desto besser geht es den Firmen und den Menschen in einem Land. 

Höchster Rückgang seit 1945

Der Rückgang von 12,8 Prozent ist der höchste Rückgang seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945. Einen solchen Rückgang nennt man Rezession.

Grund für den Rückgang ist das Corona-Virus. Viele Firmen haben seit der Corona-Krise weniger Aufträge und somit auch weniger Arbeit. Viele Menschen in Österreich mussten in Kurz-Arbeit gehen und bekommen weniger Geld. Daher haben sie auch weniger Geld ausgeben können. Man sagt dann auch, dass die Konsum-Nachfrage weniger wird.

2020 bleibt ein schwieriges Jahr 

Für den Rest des Jahres 2020 wird es wahrscheinlich weiterhin schwierig bleiben für die österreichischen Firmen. Das Wifo geht davon aus, dass das BIP auch von Juli bis Dezember weniger wird.

Die Berechnungen des BIP sind schwierig, da die Situation der Wirtschaft von vielen Dingen abhängt. Es könnte sein, dass das BIP um weitere 6 bis 10 Prozent schrumpft.

Für 2021 soll es der Wirtschaft wieder besser gehen. Auch das BIP soll wieder steigen.




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