Recycling reduziert Klima­gase. Wie funktioniert das?
KERSTIN WEISS: Beim Einsatz von Sekundärrohstoffen wird weniger Energie benötigt als bei Primärrohstoffen. Beispielsweise ergab die Öko-Bilanz für Packstoffe aus Papier, Glas, ­Metall und Kunststoffe in ­Österreich für 2016 eine CO2-Einsparung von insgesamt 500.000 t. Aus Abfall werden auch hochwertige Ersatzbrennstoffe (EBS) hergestellt, die im Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Kohle einen viel geringeren CO2-Ausstoß haben.


Ein großer Anteil falsch entsorgter Abfälle landet in der Gelben Tonne. Wie trennt man richtig?
In die Gelbe Tonne gehören nur Verpackungen aus Kunststoff und aus Materialverbunden, z. B. aus Holz. Entscheidend ist, dass es sich um Verpackungen handelt. Sämtliche Nichtverpackungen aus Kunststoff wie etwa Spielzeug, Flip Flops, Elektrogeräte, Luftmatratzen oder Einwegrasierer dürfen nicht hinein.


Saubermacher reduziert durch seine Tätigkeit den CO2-Ausstoß. Spart auch das Unternehmen selbst CO2 ein?
Natürlich! Wir setzen auf verschiedene Maßnahmen wie automatisierte Routenoptimierung, smarte Mülltonnen, Testing von Hybrid-LKWs sowie alternativer Antriebssysteme, Einsatz von Öko-Strom u. v. m.