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Delikt – Folge 11Die "Pinocchio"-Raubserie: Wie ein Doppelleben endete

Ein Banküberfall in der Grazer Annenstraße markiert den Beginn einer Serie. Erst der Tod des Täters zwei Jahre später – auf der Flucht nach einem weiteren Raub – enthüllt dessen Identität und damit das Doppelleben eines "grundgütigen Menschen", eines Lebemanns, der auch in der Politik kein unbekannter war.

 

Graz, 1996: Ein Maskierter springt über das Pult einer Bank, bedroht die Angestellte, bedient sich mit 900.000 Schilling und flüchtet. Die Tat markierte den Beginn einer Serie. Alle paar Monate, immer das gleiche Muster. Doch außer einer auffälligen Nase („wie Pinocchio“, so eine Zeugin) gibt es keine Hinweise auf den Täter. Schließlich wird ein 26-Jähriger gefasst. Rasch stellt sich aber heraus, dass er nicht der „wahre“ Pinocchio ist.

Der raubt weiter, aber nicht mehr in Graz. In Linz schließlich der Showdown – die Flucht scheitert, der Täter provoziert Schüsse und stirbt wenig später. Bald wird bekannt, dass es sich um den Partner einer Politikerin handelte, die auch ein Kind von ihm erwartete. Weder sie, noch sonst jemand wusste von seinem Doppelleben als „grundgütiger Mensch“ und Serienräuber.

In dieser Folge erzählt (damals Chronik-Reporter) Hannes Gaisch-Faustmann im Gespräch mit David Knes von der spektakulären Raubserie Mitte der Neunziger Jahre. 

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