AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

OMBUDSMANN-KONSUMENTENSCHUTZWarnung vor gefälschter Geschäftskorrespondenz

Konsumentenschützer warnen vor Internetbetrügern, die an Selbstständige, Vereine, Behörden und Unternehmen E-Mails senden, die angeblich von Geschäftspartnern stammen. Sie verbergen Schadsoftware, denn das Schreiben ist gefälscht und stammt von Kriminellen.

Internet-Betrüger nehmen Unternehmer ins Visier
Internet-Betrüger nehmen Unternehmer ins Visier © (c) Thaut Images - stock.adobe.com
 

Selbständige, Vereine, Unternehmen und Behörde erhalten in letzter Zeit gehäuft E-Mails, die angeblich von bekannten Partnern aus dem beruflichen Umfeld stammen. Darin ist von einem Überweisungsbeleg und einem über eine Website herunterladbaren Scan der Vereinbarung die Rede. Der Scan ist auf einer fremden Website beziehbar. Wer sie besucht, sieht ein Fenster, das zum Öffnen der Datei Rechnungs-Details-DFN19695441.doc auffordert. Sie beinhaltet bösartige Makros.

"Nutzer, die die Datei öffnen, ermöglichen es Kriminellen, Schadsoftware auf ihrem Arbeits-Computer zu installieren. Diese kann beispielsweise die Unternehmens-Korrespondenz protokollieren, Passwörter und Geschäftsverbindungen stehlen oder wichtige Dateien verschlüsseln. Kriminelle können das infizierte Gerät für einen Erpressungsversuch oder einen Datendiebstahl nützen. Es droht ein Geldverlust und hoher Schaden", warnen die Experten von "Watchlist Internet".

Gefälschte Korrespondenz erkennen

Die gefälschte Geschäftskorrespondenz können Sie daran erkennen, dass Sie grundlos an Sie ergeht. Ein weiterer Anhaltspunkt für die betrügerische Nachricht ist die fremde E-Mail-Adresse der Absender: Ihr Name stimmt zwar mit dem der Ihnen bekannten Ansprechperson überein, die für den Versand der Nachricht verwendete E-Mail-Adresse unbekannte@mailadresse.com jedoch nicht.

Unabhängig davon entspricht die Grußformel der E-Mail in aller Regel nicht der Ihnen bekannten. Ebenfalls ist es im Geschäftsverkehr nicht üblich, über externe Links abrufbare Scanbelege an Geschäftskunden zu versenden. Dafür wird meist das PDF-Format als Dateianhang genutzt.

Sie sind in die Falle getappt?

Sollten Sie auf die gefälschte Geschäftskorrespondenz hereingefallen sein, untersuchen Sie Ihren Arbeits-Computer mithilfe eines aktuellen Antivirenprogramms auf Schadsoftware. Sobald Sie diese entfernen konnten, ändern Sie sämtliche Zugangsdaten und informieren ihre Geschäftspartner vor einem Sicherheitsrisiko.

Gelingt Ihnen die Problemlösung nicht alleine, kontaktieren Sie EDV-Experten, die Ihnen dabei helfen können.

Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei und besprechen Sie mit ihr das weitere Vorgehen.

Watchlist Internet empfiehlt

Laden Sie keine geschäftlichen Dokumente von fremden Websites herunter, denn damit laufen Sie Gefahr, Schadsoftware auf Ihrem Computer zu installieren!

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren