Der letztlich klare Erfolg war allerdings recht mühsam erarbeitet. Eine Halbzeit lang tat sich Österreich schwer, konnte sich aber von 8:11 (15.) auf 14:12 (23.) zurückarbeiten und lag von da an nicht mehr in Rückstand. Rumänien, das noch um sein Ticket kämpft, blieb bis zur 46. Minute lästig (24:26), konnte den ÖHB-Sieg letztlich aber nicht mehr gefährden. Am Sonntag (18.00 Uhr/live ORF Sport +) hat Österreich in Bregenz gegen die Färöer damit die historische Chance, eine EM-Qualifikation erstmals mit dem Punktemaximum auf Platz eins abzuschließen.
"Ich bin richtig stolz. Wir haben nur drei Trainings gehabt, ich war vor dem Spiel nervös", resümierte Pajovic angesichts des fixierten ersten Platzes. Die Aufgabe gegen die Färöer, die am Mittwochabend die Ukraine 33:26 schlugen, werde dennoch kein Spaziergang - so wie schon beim knappen 30:28-Sieg im Hinspiel. "Es wird nicht so einfach sein, die Färöer brauchen die Punkte", sagte Pajovic. Er muss um Goalie Florian Kaiper bangen, der sich in der ersten Hälfte in Bukarest eine noch nicht näher bestimmte Knieverletzung zuzog.