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Austrian Open: ÖTTV-Spieler ausgeschieden

Die Doppel im Hauptfeld der Linzer Tischtennis-Austrian-Open mit österreichischer Beteiligung sind am Donnerstag in Runde eins ausgeschieden. Sofia Polcanova unterlag mit Jana Noskowa (RUS) 2:3 (9,-11,-8,7,-5), das Mixed Stefan Fegerl/Polcanova verlor 1:3 (-6,8,-6,-6) und für die Europameister Robert Gardos/Daniel Habesohn setzte es ein 0:3 (-8,-5-11). Auch im Einzel lief es nicht nach Wunsch.

© APA
 

Gardos/Habesohn hatten das 15-jährige "Wunderkind" Tomokazu Harimoto und dessen Landsmann Yuto Kizukuri (JPN) zugelost bekommen. Die Lokalmatadore fanden zu spät ins Spiel. "Wir haben zu Beginn einfach zu schlecht gespielt. Wir fanden keinen Rhythmus, wir hatten oft schlechtes Timing" sagte Habesohn. Die Chance zur Wende im dritten Satz ließen sie nach einer 8:6-Führung aus.

Polcanova verlor zunächst mit Fegerl, wobei die Vize-Europameister mit der Zulosung der Chinesen Xu Xin/Liu Shiwen Pech hatten. Die beiden sind die Nummern 2 bzw. 3 der Einzel-Weltrangliste, mussten wegen fehlender Mixed-Ergebnisse in die Qualifikation. Fegerl: "Unsere Leistung war sehr gut. Ich denke, wir haben sogar besser als bei der EM gespielt. Aber unsere Gegner waren natürlich ein ganz großes Kaliber."

Rund zwei Stunden nach dieser Niederlage hielt Polcanova mit Noskowa ihre Auftaktpartie im Doppel offener, die Rumäninnen Elizabeta Samara und Bernadette Szocs behielten gegen die EM-Silbernen" von Alicante aber knapp die Oberhand. "Wir haben vier Sätze eine gute Leistung geboten, das Spiel war absolut offen", erklärte Polcanova. "Leider haben wir im letzten Satz die Konzentration verloren." Polcanova, Gardos und Habesohn hatten am Abend die Möglichkeit, ihr Einzel erfolgreicher zu gestalten. Zudem war die Partie von Amelie Solja angesetzt.

Zum Abschluss des ersten Hauptbewerbstages verabschiedet sich mit Robert Gardos und Daniel Habesohn die letzten österreichischen Spieler ebenfalls bereits in der ersten Runde. Gardos unterlag dem Briten Liam Pitchford ebenso 1:4 wie Habesohn dem Japaner Jin Ueda.

"Ich hatte mir eigentlich gute Chancen ausgerechnet, aber ich habe einfach zu viele Eigenfehler gemacht. Wie im Doppel fand ich nicht das richtige Timing, außerdem hat er mich taktisch ein wenig überrascht", zeigte sich Gardos enttäuscht. Auch Habesohn musste die Überlegenheit seines Gegners eingestehen: "In Summe war er einfach der bessere Spieler. Das war mein erstes Match gegen ihn. Ich hoffe, dass ich aus der heutigen Niederlage lernen kann."

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