Die Pioneers Vorarlberg siegten daheim gegen die weiter sechstplatzierten Black Wings Linz mit 2:1, Schlusslicht HC Innsbruck verlor 2:5 gegen Pustertal. Spitzenreiter Fehervar kassierte bei Asiago überraschend eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung.

Salzburg ersatzgeschwächt, aber mit Blitzstart

Salzburg empfing die Klagenfurter stark ersatzgeschwächt, es fehlten u.a. Thomas Raffl, Peter Schneider oder Ali Wukovits. In einer ausgeglichenen Partie vor 3.400 Zuschauern konnten die mit einigen jungen Kräften angetretenen Hausherren über das Überzahlspiel aber rasch vorlegen. Charles Genoway (2.) und der als Kapitän eingelaufene Mario Huber (13.) trafen jeweils im Powerplay. Maximilian Wurzer (14.) erhöhte weiter, ehe Salzburgs Luca Auer nach einem Check gegen Thomas Hundertpfund von hinten in die Kabine musste.

Der in den drei davor ausgetragenen Saisonduellen stets erfolgreiche KAC konnte sich wenig vorwerfen, lag aber gegen effiziente Salzburger schon 0:3 zurück. Die Rotjacken blieben auch im zweiten Drittel zu harmlos, um eine Wende einleiten zu können. Das 4:0 erneut durch Huber (45.) ließ die Hoffnungen des Vizemeisters weiter schwinden, Andrew Rowe machte knapp vier Minuten vor der Schlusssirene endgültig alles klar. Salzburg feierte damit den sechsten Sieg in den vergangenen sieben Runden.

99ers mussten nach 4:0 noch zittern

Die 99ers und Bozen hatten sich in dieser Saison enge Duelle geliefert. Das vierte Aufeinandertreffen gestalteten die Steirer vorerst eindeutig. Michael Schiechl, Kevin Roy, Rok Ticar und Tim Harnisch schossen bis zur 23. Minute eine 4:0-Führung heraus. Die Südtiroler wollten sich vor heimischer Kulisse aber so nicht geschlagen geben. Ein Doppelpack von Cristiano Digiacinto binnen 17 Sekunden brachte die Bozener in der 47. Minute auf 3:4 heran. Graz musste zittern, auch das 5:3 durch Marcus Vela (55.) währte keine zwei Minuten. Die 99ers brachten das Resultat aber über die Zeit.

Die Capitals gaben vor dem Spiel bekannt, dass Head Coach Gerry Fleming und sein Betreuerstab auch kommende Saison in ihren Rollen tätig sein werden. Die Wiener gingen durch Peter Krieger (14.) zunächst in Führung. Chase Pearson (20.) glich im Powerplay aus, ehe Gäste-Verteidiger Jack Dougherty Gegenspieler Nikita Scherbak unfreiwillig zum 2:1 (23.) des VSV bediente. Auch beim 3:1 für Villach durch Guus van Nes in Unterzahl agierten die Caps nachlässig. Das zweite Tor der Gäste durch Christof Kromp blieb nur ein Strohfeuer, Maximilian Rebernig und erneut Scherbak sorgten für eine beruhigende 5:2-Führung des VSV nach 40 Minuten. Evan Jasper brachte die Wiener im Schlussdrittel aus spitzem Winkel noch einmal heran, fast postwendend stellte Rebernig aber den alten Spielstand wieder her.

Durch die Niederlage der Capitals rückten die Pioneers bis auf vier Punkte an Rang zehn heran. Für die Feldkircher bereitete David Keefer das 1:0 durch Roni Allen (25.) vor und schoss das 2:0 (45.) selbst. Graham Knott (53.) konnte für die Linzer lediglich verkürzen.