Gut zwei Wochen später war alles anders. Toronto bot dem amtierenden Champion nicht nur Paroli, sondern gab ab dem 69:67 in Minute 29 durch den Center aus Wien auch die Führung nicht mehr aus der Hand. Pöltl verzeichnete mit acht verwandelten Würfen bei ebenso vielen Versuchen eine hundertprozentige Trefferquote. "Nach einer soliden ersten Hälfte haben wir ein offensiv fantastisches drittes Viertel gespielt und sie (die Celtics, Anm.) im vierten auf nur 15 Punkte gehalten, weil wir individuell und als Team sehr gut verteidigt haben", kommentierte der 29-Jährige den Spielverlauf. RJ Barrett erzielte 22 Punkte für die Kanadier, die zum erst dritten Mal im Spieljahr zwei Partien hintereinander gewonnen haben.