Er habe aber aktuell keine Absichten auf ein Comeback, wie es die von ihm deswegen sehr respektierten Marcel Hirscher und Lindsey Vonn absolvierten. "Das ist eine große Entscheidung. Es ist nicht damit getan, sich einfach Ski anzuschnallen und du bist wieder Siegläufer." Vielmehr sei es ein harter, steiniger Weg. Er habe aber ein Comeback nie ausgeschlossen oder zugesagt. Sein Saalbach-Projekt soll eine Prüfung sein, so der 34-Jährige. "Ich bin ja als Vorläufer eher 'Genussskifahrer', der gerne schnell wo runterfährt. Ich habe keine Konkurrenz, mein Gegner ist der Berg."

Mayer hatte 2014 in der Abfahrt sowie 2018 und 2022 jeweils im Super-G alpines Olympia-Gold geholt. Im Rahmen der Bormio-Rennen 2022 ´trat er völlig unerwartet zurück. In der vergangenen Saison war er in einer Beraterfunktion für das ÖSV-Speedteam tätig gewesen, ehe er im Jänner 2024 bei einer Veranstaltung in Kitzbühel derart auffiel, dass ein Polizeieinsatz notwendig wurde. Der Verband machte daraufhin in einer Aussendung gesundheitliche Probleme publik. In der vergangenen Woche war Mayer in Gröden zum Skitesten u.a. für seinen Ex-Markenkollegen Vincent Kriechmayr.