"Es war wirklich verrückt. Man steht da zwischen all den Größen der Branche und lernt Menschen kennen, die man sonst nur von der Leinwand kennt. Das war ein unglaubliches Erlebnis", schildert er der APA seinen Eindruck vom Trubel unter den Hollywood-Promis bei der Gala im Beverly Hilton Hotel, nachdem er unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Wien bereits wieder auf der "Zauberberg"-Probe stand. "Ich bin so dankbar, dass ich bei dieser Veranstaltung dabei sein durfte. Es ist wirklich ein riesiges Privileg als junger europäischer Schauspieler, dort teilnehmen zu dürfen." Aus dem Preis wurde zwar nichts, doch leere Flugkilometer waren es keineswegs. In vielen Gesprächen war seine Performance in dem beeindruckenden Anti-Kriegs-Film Thema: "Es war überwältigend, wie viele Menschen auf einen zukommen und ihr Lob aussprechen. Ricardo Darín, Percy Hynes White und Ruben Östlund haben wirklich ganz wunderbare Worte gefunden. Dafür kann ich mich gar nicht genug bedanken." Internationale Produzenten haben ein Auge auf ihn geworfen. Dabei hat die Filmpreis-Saison gerade erst begonnen.
Kultur
"Verrückt": Felix Kammerer zwischen Burg und Hollywood
Eine dichte Folge von Proben und Vorstellungen ist für jeden Burgschauspieler Alltag. Dazwischen einen Kurz-Trip nach Los Angeles einzuschieben, in einem 17-stündigen Aufenthalt über den Red Carpet bei der Golden Globe Verleihung zu schreiten und als Hauptdarsteller mit dem Team von "Im Westen nichts Neues" um einen Preis für den besten nicht englischsprachigen Film zu zittern - das könnte auch einen Routinierteren als Felix Kammerer aus der Bahn werfen.
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