Denkmäler, Gedenkstätten, archäologische und industrielle Stätten, Kulturlandschaften, Kulturgüter oder immaterielles Kulturerbe können das Siegel erhalten. Weitere Stätten des Europäischen Kulturerbe-Siegels in Österreich sind laut dem zuständigen Bundesministerium die Römerstadt Carnuntum (2014), die Hofburg Wien (2016) und die Werkbundsiedlung Wien (2020). Zu den jüngsten Zugängen zählen die Zisterziensischen Kulturlandschaften, an denen Österreich mit dem Stift Rein bei Graz und der Abtei Zwettl in Niederösterreich beteiligt ist.
Brüssel
Landeszeughaus Graz mit EU-Kulturerbe-Siegel geehrt
Die Europäische Kommission hat am Mittwoch in Brüssel ihre Auswahl von 13 neuen Kulturerbestätten für das Europäische Kulturerbe-Siegel 2025 bekanntgegeben. Darunter ist auch das Landeszeughaus in Graz. Mit dem Siegel werden seit 2013 Orte ausgezeichnet, die die Geschichte, Kultur und Entwicklung der Europäischen Union maßgeblich geprägt haben. EU-weit sind das bisher rund 80 Stätten. Die offizielle Verleihung findet am 22. April 2026 in Brüssel statt.
© APA/Graz Tourismus/Harry Schiffer