Da die österreichische Museumslandschaft höchst unterschiedlich sei und nicht alle Häuser über finanzielle Puffer verfügten, "braucht es differenzierte, weitsichtige Entscheidungen statt pauschaler Kürzungen nach Besuchszahlen", hieß es in einer Aussendung der nationalen Dachorganisation der Museen. Zudem sei es wichtig, neben den Besucherzahlen auch "die öffentlich weniger sichtbaren Bereiche der Museumsarbeit" wie Sammlungs- und Vermittlungsarbeit in die Bewertung mit einzubeziehen. Museumsbund-Präsident Matthias Beitl, Direktor des Volkskundemuseums Wien, sieht in der Krise "auch eine Chance, Museumsarbeit endlich anders zu bewerten und den Erfolg nicht nur an der Zahl von Ausstellungsbesuchen zu messen".