Den Anfang machte Johann Sebastian Bachs Partita in d-Moll, BWV 1004 für Solo-Violine. Wie damals vor 40 Jahren vertiefte sich Zehetmair in das anspruchsvolle, in der finalen Chaconne gipfelnde Werk auf eine Weise, dass die im Programmheft abgedruckten Worte des damaligen Rezensenten der "Kleinen Zeitung" und heutigen Intendanten Mathis Huber auch diesmal den Nagel auf den Kopf trafen: "schön nicht im Sinn von makellos sauber, (...) schön im durch die bedingungslose Versenkung des Musikers ins Werk".
Graz
Ausgiebiges Geburtstagskonzert zum 40er der Styriarte
Junge 40 Jahre ist sie alt, hat aber auch schon einiges erlebt. Anlass genug, sich selbst ausgiebig zu feiern. Unter dem Motto "Alles Gute" zelebrierte die Styriarte am Freitag in der Helmut List Halle die Eröffnung ihres diesjährigen Festivals mit einem überlangen Konzert. Als Solist und Dirigent maßgeblich an der Gestaltung beteiligt war Violinist Thomas Zehetmair, der auch schon bei der allerersten Styriarte mit dabei war.
© APA/Styriarte/Wolfgang Schmidt