Es fühlt sich ein wenig so an wie vor vier Jahren: Das Publikum findet sich vor Beginn der Vorstellung am Donnerstagabend auf Zoom zu einem Videocall zusammen, wo noch einmal erklärt wird, wie man auf der interaktiven Streamingplattform Twitch an der Vorstellung auch aktiv teilnehmen kann, indem man Kommentare in den Chat tippt. Nach dem Plattformwechsel geht es dann schließlich los: Die junge Regisseurin Mona (Elisa Plüss), deren Eltern zwei berühmte Schauspieler waren, will ihre Familiengeschichte auf die Bühne bringen. Ein wesentliches Element ist, dass sie ihre Zeit als Kind hinter den Kulissen verbracht hat. Doch es wird immer chaotischer: Das Kleid der Hauptdarstellerin (Safira Robens) ist verdreckt, ein herumlaufendes Kind hat den Kopf des Nestroy-Preises entwendet, und der Hauptdarsteller, der Monas Vater verkörpern soll (Ernest Allan Hausmann) hat schon einiges an Alkohol intus.