Der Präsident der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter (RiV), Georg Kanduth, meinte in der ORF-"ZiB2" zwar, wenn der politische Wunsch nach höheren Strafen da ist, müsse der Gesetzgeber tätig werden. Allerdings wäre es schlecht, "aus der Hüfte zu schießen" und zu einer Anlassfall-Gesetzgebung zu kommen. Sollten entdprechende Änderungen vorgenommen werden, sollte man alle Experten, auch interdisziplinär, zu Wort kommen lassen. Die Erhöhung des Strafrahmens sei nicht unbedingt das Mittel zum Zweck, berief sich Kanduth auf entsprechende Stimmen.