Etwas weniger als ein Viertel der Abgeordneten der größten Parlamentspartei sind weiblich. "Ob das genug ist oder nicht, ist nicht die Frage", meinte Ecker im Interview anlässlich des Frauentages. "Die Frage ist, welche Politik wird für Frauen gemacht in unserer Partei. Und da denke ich, sind wir wirklich gut bedient." Den niedrigen Frauenanteil begründete sie mit Betreuungspflichten, aber auch damit, dass die meisten Frauen "eher harmoniesüchtig" seien. Die FPÖ sei aber eine Partei, die "kantige Oppositionspolitik" betreibe und deren Funktionärinnen und Funktionäre Angriffen der politischen Mitbewerber ausgesetzt seien. Es gebe aber beispielsweise viele FPÖ-Gemeinderätinnen, betonte die Obfrau der initiative Freiheitliche Frauen.
Wien
Frauenrechte für FPÖ-Frauenchefin Ecker "nicht verhandelbar"
FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker sieht ihre Partei in Sachen Frauenpolitik gut aufgestellt. "Frauenrechte sind nicht verhandelbar", hielt sie Kritik an der FPÖ-Frauenpolitik entgegen. So sei etwa die Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch "ausreichend und passend". Gleichzeitig betonte sie gegenüber der APA, auch mit "kulturellen Ausreden" dürften Frauenrechte nicht zurückgedrängt werden. Der geringe Frauenanteil im FPÖ-Parlamentsklub ist für Ecker nicht ausschlaggebend.
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