Etwas weniger als ein Viertel der Abgeordneten der größten Parlamentspartei sind weiblich. "Ob das genug ist oder nicht, ist nicht die Frage", meinte Ecker im Interview anlässlich des Frauentages. "Die Frage ist, welche Politik wird für Frauen gemacht in unserer Partei. Und da denke ich, sind wir wirklich gut bedient." Den niedrigen Frauenanteil begründete sie mit Betreuungspflichten, aber auch damit, dass die meisten Frauen "eher harmoniesüchtig" seien. Die FPÖ sei aber eine Partei, die "kantige Oppositionspolitik" betreibe und deren Funktionärinnen und Funktionäre Angriffen der politischen Mitbewerber ausgesetzt seien. Es gebe aber beispielsweise viele FPÖ-Gemeinderätinnen, betonte die Obfrau der initiative Freiheitliche Frauen.