"Ich glaube nicht, dass wir unmittelbar vor einem Anschlag waren. Aus meiner Sicht war es ein Auseinandersetzen mit dem Gedankengut des IS und eine Fantasie, die aber im Bereich der Fantasie geblieben ist", sagte Anna Mair, die Verteidigerin des 14-Jährigen, im Gespräch mit der APA. Bezogen auf das dem Jugendlichen unterstellte beabsichtigte Umsetzen eines Terror-Akts meinte Mair, der 14-Jährige hätte "Gedanken darüber" gehabt und "diese Gedanken aufgezeichnet". Bei einer Hausdurchsuchung sei "eine Kinderzeichnung" sichergestellt worden. Diese zeige "Züge, Geleise, kleine Männchen und die U6-Station am Westbahnhof", sagte die Anwältin. "Aufgrund meines Eindrucks glaube ich aber, dass das eine Fantasie war. Wir sind weit weg von einer konkreten Umsetzung", legte Mair dar.