Diese dürften in einem Strafverfahren nicht passieren, so Pascuttini und sein Anwalt Matthias Cernusca in einer Stellungnahme. Die vergangene Woche eingebrachte Sachverhaltsdarstellung umfasst 15 Seiten und sei laut dem KFG-Obmann "äußerst sorgfältig ausgearbeitet" worden. Sie bezieht sich auf die Zeit von Mai 2022 bis September 2024. Inhaltlich wolle man vorerst keine Stellung beziehen. Es gelte die Befragung durch das Bundesamt abzuwarten.
Graz/Klagenfurt
Anzeige gegen FPÖ-Finanzcausa-Staatsanwältin eingebracht
Gegen die Staatsanwältin, die rund zwei Jahre lang im Fall der Grazer FPÖ-Finanzcausa in Klagenfurt ermittelt hat, ist nun von Alexis Pascuttini, Obmann des (Korruptions)- Freien Gemeinderatsklubs (KFG) in Graz, beim Bundesamt für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention eine Anzeige eingebracht worden. Es bestehe der Verdacht des Amtsmissbrauchs. Laut Pascuttini seien bei den Ermittlungen der Staatsanwältin "unzählige absurde Dinge passiert", hieß es am Montag.
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