Die heutigen Finanzierungssysteme seien "oft teuer, zeitaufwendig und unpräzise", lautet ihr Fazit - und dies spricht wohl nicht wenigen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus der Seele. Es ist bekannt, dass besonders jene in leitenden Positionen oft mehr mit dem Einwerben und Verwalten von Mitteln als mit der Forschungsarbeit selbst beschäftigt sind. Laut einer US-Studie verwenden sie durchschnittlich etwa 45 Prozent ihrer Zeit mit entsprechenden administrativen Tätigkeiten. Aber es gehe nicht nur um den Arbeitseinsatz der Forschenden selbst, sondern auch den aufwendigen, oft intransparenten sowie von vielen Faktoren - bis hin zu Voreingenommenheit - geprägten Auswahlprozess, der ebenfalls horrende Kosten verursache, sagte Erstautor Schweiger zur APA.