Im Allgemeinen sei eine Luftverteidigung mit Österreichs 15 Abfangjägern nicht möglich, so die Offiziersgesellschaft in einer Aussendung. Seitens des Bundesheeres hieß es, dass es keine Luftraumüberwachung rund um die Uhr gibt. Das System sei darauf nicht ausgerichtet. Grundsätzlich werde der Luftraum von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang überwacht, da die Masse der Flugbewegungen in dieser Zeit stattfindet. Für eine Dauer-Überwachung würde man hingegen 30 bis 40 Flugzeuge brauchen. Ständig gibt es allerdings eine passive Luftüberwachung durch das Radarsystem "Goldhaube" - damit wisse man stets, was über Österreich fliegt.