Amtsärztin Nadja Ladurner rollte den Beginn der Wasserverunreinigung auf: Von einer einzelnen Probe an einem Tag (weshalb man nur Maßnahmen an diesem Ort veranlasste), hin zu gleich sieben positiven Proben am Tag darauf in weiten Teilen der Stadt, weshalb man großflächig warnte. Sie betonte, dass der Grad der Verunreinigung äußerst gering war: "Aber es gibt Personen, die auch mit so einer geringen Menge Probleme bekommen können."
Klagenfurt
Konsequenzen aus Trinkwasserkrise in Klagenfurt gefordert
Nachdem das Klagenfurter Leitungswasser wochenlang mit Fäkalbakterien verunreinigt war, ist die Krise am Mittwoch im Gemeinderat der Stadt aufgearbeitet worden. Dabei kamen fehlende Kontrollmöglichkeiten bei privaten Hausbrunnen zur Sprache, auch Forderungen nach Entschädigungen wurden laut - hier kündigten die Stadtwerke eine Gutschrift für alle Kunden an, die zeitweise kein Trinkwasser beziehen konnten.
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