"Hochtouren auf den Großglockner und Großvenediger in den Ostalpen boomen extrem. In den Westalpen ist auf dem Matterhorn und der 'Spaghetti-Runde' besonders viel los", so der Pinzgauer Bergführer Bernhard ("Berni") Egger, Ausbildungsreferent beim Salzburger Bergsportführerverband, im APA-Gespräch. "Nach der Corona-Pandemie ist der Drang noch größer geworden, diese Berge zu besteigen. Die Leute haben gemerkt, wie viel ihnen das bedeutet. Aber ohne längerfristige Buchung ist es schwierig, im Hochsommer noch einen Bergführer oder eine Bergführerin zu bekommen."
Chronik
Heimische Bergführer suchen Nachwuchs
Der Andrang auf die höchsten Berge in den Alpen, auf die Drei- und Viertausender, ist so groß wie nie zuvor. Wer sich erst jetzt entscheidet, in diesem Sommer eine geführte Kletter- oder Hochtour zu buchen, wird nur mit viel Glück einen Termin ergattern. Bergführer und Bergführerinnen sind doppelt oder dreifach überbucht. Noch dazu wird sich bald eine ganze Bergführergeneration aufgrund ihres Alters in die Pension verabschieden. Nachwuchs wird gesucht.
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