"Chinas demografische und wirtschaftliche Aussichten sind düsterer als erwartet", meint der US-Sozialwissenschaftler Yi Fuxian von der Universität von Wisconsin. "China wird eine Schrumpfung durchlaufen müssen." Auch müsse es seine Sozial- und Wirtschaftspolitik ändern. Auf den Überschuss an Werktätigen, der Chinas Wirtschaftswunder als "Werkbank der Welt" angekurbelt hatte, folgt jetzt Arbeitskräftemangel im herstellenden Gewerbe: "Chinas Produktionssektor wird unterbesetzt und überaltern - und so schnell abnehmen wie der Japans", so Yi Fuxian.