Staatsanwältin Daniela Zupanc charakterisierte die Angeklagte als "eiskalte Frau", die sich und ihre Familie durch verschwenderische Ausgaben für sich selbst in finanzielle Schwierigkeiten brachte und sich der Angehörigen dann entledigen wollte. Die zwei Kanister mit insgesamt zehn Liter Benzin hatte die Angeklagte Wochen vor der Brandlegung gekauft. Für Gewalttätigkeiten durch den Ehemann, wie von der Angeklagten behauptet, gebe es keine Hinweise.
Chronik
Frau in Kärnten wegen Mordversuchs durch Brand vor Gericht
Am Landesgericht Klagenfurt hat am Dienstag ein Prozess wegen Mordversuchs und versuchter Brandstiftung gegen eine 31-jährige Frau begonnen. Laut Anklage hatte sie vergangenen August in einem Villacher Mehrparteienhaus mit Benzin ein Feuer gelegt, das ihren Mann töten sollte. Dass auch ihre Kinder in dem Feuer sterben hätten können, habe sie nicht bedacht, sagte die Angeklagte. Ein Urteil war für Mittwoch geplant.
© APA/NINA TÖCHTERLE-KAINZ