Dies sei das erste gemeinsame Ziel der Professur, die vom Tiroler Hörimplantatehersteller MED-EL gestiftet und mit 1,4 Millionen Euro ausgestattet wurde. Bisher hätten Patienten zwischen vier und sechs Wochen gewartet, bis das Cochlea-Implantat in Betrieb ging, berichtete Zelger, der seit 1. Februar den Stiftungslehrstuhl für Experimentelle Audiologie innehat. Erst dann hätten sogenannte "Anpassungssitzungen" zur Justierung des Implantats stattgefunden.
Innsbruck
Innsbrucker Physiker erforscht Hörimplantate-Frühanpassung
Der Innsbrucker Physiker Philipp Zelger will im Rahmen seiner auf fünf Jahre angelegten Stiftungsprofessur an der Medizinischen Universität Innsbruck eine deutlich schnellere Anpassung von Cochlea-Implantaten erforschen bzw. erreichen. Diese Hörschnecke-Implantate sollen daher möglichst früh eingeschaltet werden, am besten bereits am Tag nach der Operation, erklärte Zelger am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.
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