Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen werden für Beschichtungen von Outdoor-Kleidung ebenso eingesetzt, wie bei Pfannen, in Kosmetika ebenso wie beim Skiwachs, beim Backpapier oder zur Beschichtung von Windrädern. Die besonderen wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften dieser Fluorid-Verbindungen sind zwar praktisch, bringen aber auch negative Effekte mit sich: Ihnen werden negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgesagt. Sie werden konkret in den Zusammenhang mit Krebs, Fruchtbarkeitsproblemen und Leberschäden gebracht, wie die Universität Graz am Mittwoch mitteilte.
Graz/München (Bayern)
PFAS in Rehen: Gesamtbelastung nach PFOS-Ausstieg sinkt
PFOS, PFNA, PFHxS - diese und viele andere per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) verleihen Produkten vorteilhafte Eigenschaften. Da sie extrem lange in der Umwelt überdauern, werden sie auch Ewigkeitschemikalien genannt. Sie lagern sich u. a. in Wildtieren ab - beispielsweise in der Leber von Rehen. Einige PFAS sind schon EU-weit verboten, doch die Industrie weicht auf andere Ewigkeitschemikalien aus, zeigt eine Studie der Uni Graz und des James Hutton Instituts.
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