2024 waren es 14.963 Scheidungen. 2025 kamen außerdem 227 Auflösungen eingetragener Partnerschaften dazu (2024: 167). Der Rückgang der Eheschließungen betrug laut den veröffentlichten Zahlen 2,9 Prozent. Die seit 1. Jänner 2019 bestehende Möglichkeit einer gleichgeschlechtlichen Eheschließung nahmen im Jahr 2025 insgesamt 806 Paare wahr, davon 401 männliche und 405 weibliche. Das entspricht einem Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vorläufigen Daten für 2025 beinhalten auch 17 Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen.

Den vorläufigen Ergebnissen zufolge wurden 2025 in sieben Bundesländern weniger oft "Ja" gesagt als im Jahr davor. Die stärksten Rückgänge wurden dabei in der Steiermark (minus 6,7 Prozent) und in Salzburg (minus 6,5 Prozent) registriert. Im Burgenland (plus 5,9 Prozent) und in Wien (plus 0,5 Prozent) fanden sich 2025 mehr Ehewillige vor den Standesbeamten ein als 2024.

1.832 verschiedengeschlechtliche Paare (plus 3,9 Prozent) sowie 106 gleichgeschlechtliche Paare (minus 12,4 Prozent) begründeten im vergangenen Jahr eingetragene Partnerschaften. Nach Bundesländern gab es hier in sechs mehr Begründungen eingetragener Partnerschaften, mit den deutlichsten Anstiegen in Salzburg (plus 28,4 Prozent) und Tirol (plus 15,5 Prozent). Vor allem im Burgenland (minus 17,2 Prozent) und in der Steiermark (minus 14,7 Prozent) begründeten deutlich weniger Paare eingetragene Partnerschaften.

Die Zahl der Scheidungen ging in vier Bundesländern zurück. Am deutlichsten wurde das in Wien (minus 5,8 Prozent), in Kärnten (minus 5,4 Prozent) und in Salzburg (minus 5,1 Prozent) registriert. In der Steiermark (plus 8,6 Prozent), im Burgenland (plus 8,2 Prozent) und in Tirol (plus 6,6 Prozent) machten 2025 deutlich mehr Paare ihr einstiges "Ja" vor Gericht rückgängig.