Mit 500.000 Neuerkrankungen pro Jahr weltweit liegen die Kopf-Hals-Tumore wie Kehlkopfkrebs, Rachenkarzinom und Mundhöhlenkrebs auf Platz sechs der häufigsten Krebsarten. Sie sind mit einer Überlebensrate von unter 35 Prozent bei fortgeschrittenen Tumoren auch eine der tödlichsten Krebserkrankungen. Entscheidend für eine zielgerichtete Therapie ist eine genaue Diagnostik durch MRT, CT und PET-CTs sowie anderer Verfahren, informierte das Austria Center Vienna am Mittwoch zu dem jährlich in Wien stattfindenden Kongress mit mittlerweile mehr als 20.000 Teilnehmenden.
Wien
Überlebenschancen bei Hals-Kopf-Tumoren verbessert
Mit einem Wechsel in der Bildgebung von reiner Anatomie hin zu funktioneller und quantitativer Bildgebung gibt es in der Radiologie wichtige Innovationen. Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung verbesserten bereits die Prognose vor allem bei Mandel-, Zungen- und Mundhöhlenkrebs enorm. Wie die Überlebensrate bei Hals-Kopf-Tumoren weiter gesteigert werden könnte, thematisiert der europäische Radiologiekongress ECR, von 4. bis 8. März im Austria Center Vienna.
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