Die vom mutmaßlichen Mobbing betroffene Führungskraft brachte über ihren Anwalt Andreas Kleinbichler vor kurzem eine Sachverhaltsmeldung bei der Landespolizeidirektion ein, die auch der APA vorliegt. Darin zählt die Polizistin 43 Vorfälle seit Mai 2023 auf. Es geht unter anderem um angeblich systematische Gesprächsverweigerung, Ablehnung von rechtzeitig angeforderten Urlaubstagen, vermeintliches Ausspionieren sowie stille Absprachen hinter dem Rücken der Beamtin. Auch eine Teilnahme an der Beerdigung eines langjährigen Kollegen soll ihr Vorgesetzter ihr mit der Begründung, sie solle zuerst ihren "Aufgaben nachkommen", verweigert haben.
Graz
Mutmaßliche Mobbingaffäre um steirischen Spitzenpolizisten
Eine mutmaßliche Mobbingaffäre beschäftigt derzeit die Landespolizeidirektion Steiermark. Ein Offizier soll über mehrere Jahre hinweg einer Mitarbeiterin systematisch das Leben am Arbeitsplatz schwer gemacht haben. Wie gemeinsame Recherchen der APA und der "Kronen Zeitung" zeigen, handelt es sich bei dem Beamten um einen der höchsten Polizisten in der Steiermark. Die Landespolizeidirektion bestätigte auf Anfrage, dass derzeit eine Prüfung der Vorwürfe laufe.
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