Durch Umschichtungen konnte der für Weltraumfragen zuständige Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) Österreichs Beitrag zum ESA-Budget um 80 Mio. Euro steigern. Von den künftig 340 Mio. Euro entfallen dem BIP entsprechend 137,4 Mio. Euro auf die Pflichtprogramme der ESA. In die ESA-Wahlprogramme werden 202,6 Mio. Euro investiert, wobei man seitens des Infrastrukturministeriums betont, die Programme entsprechend der österreichischen Stärkefelder ausgewählt zu haben, um die international wettbewerbsfähigen Unternehmen des Landes weiter zu stärken. Denn grundsätzlich bedeutet ein höherer ESA-Beitrag auch höhere Rückflüsse in Form von Aufträgen an Unternehmen oder für Forschung ins eigene Land.
Wien
Heimische Quanten-Firmen profitieren von höherem ESA-Beitrag
Heimische Unternehmen im Bereich Quantentechnologie profitieren vom höheren Beitrag Österreichs zur Europäischen Weltraumagentur (ESA), der von aktuell 260 Mio. Euro (2023-2025) auf 340 Mio. Euro für die Jahre 2026 bis 2028 steigt. Konkretes Beispiel ist die Wiener Quantum Technology Laboratories GmbH (qtlabs), die sich auf weltraumbasierte Quantenkryptographie-Lösungen spezialisiert hat und an zwei Quantensatelliten-Projekten in Europa beteiligt ist.
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