Durch Umschichtungen konnte der für Weltraumfragen zuständige Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) Österreichs Beitrag zum ESA-Budget um 80 Mio. Euro steigern. Von den künftig 340 Mio. Euro entfallen dem BIP entsprechend 137,4 Mio. Euro auf die Pflichtprogramme der ESA. In die ESA-Wahlprogramme werden 202,6 Mio. Euro investiert, wobei man seitens des Infrastrukturministeriums betont, die Programme entsprechend der österreichischen Stärkefelder ausgewählt zu haben, um die international wettbewerbsfähigen Unternehmen des Landes weiter zu stärken. Denn grundsätzlich bedeutet ein höherer ESA-Beitrag auch höhere Rückflüsse in Form von Aufträgen an Unternehmen oder für Forschung ins eigene Land.