Die Vorfälle betreffen demnach den Zeitraum 2017 bis 2020 und würden sich auf das Fehlverhalten zweier Führungskräfte beziehen, teilte SOS-Kinderdorf auf APA-Anfrage mit. Damals sei es zu "Fällen von physischer und psychischer Gewalt und Fehlern in der Leitung" gekommen, räumte die Organisation ein. Details dazu könnte man aus Gründen des Opferschutzes sowie Datenschutzes nicht nennen. Vier der Fälle seien bereits Ende November 2021 an die Kinder- und Jugendhilfe gemeldet worden, der fünfte Fall im August 2022.
Imst/Innsbruck/Moosburg
Fünf Gewalt-Verdachtsfälle am SOS-Kinderdorf-Standort Imst
Nach dem Aufkommen von Gewaltverdachtsfällen bei SOS-Kinderdorf weiten sich die bekannten Details im Falle des Tiroler Standorts Imst aus. Es seien "fünf Fälle von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung" an die Kinder- und Jugendhilfe gemeldet worden, bestätigte die Organisation der APA am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Tiroler Tageszeitung". Die Staatsanwaltschaft Innsbruck prüft nun einen möglichen Anfangsverdacht, sagte Sprecher Hansjörg Mayr der APA.
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