"Wir haben wirklich das Problem mit diesen Einweg-E-Zigaretten, dass sie speziell auch auf Jugendliche abzielen, auch aufgrund der Aromastoffe, die in den Einweg-E-Zigaretten enthalten sind. Das ist ein großes Problem", bekräftigte Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) im ORF-Radio ihre Aussagen aus einem "Standard"-Interview (Samstagsausgabe). "Wir haben ein großes Problem bei der Entsorgung und wir haben uns dazu entschlossen, dass wir tatsächlich ein generelles Verkaufsverbot in Österreich einführen möchten", sprach sie die zweite Schwierigkeit mit den Einweg-Vapes an.
Wien
Diskussion um Verbot von Einweg-E-Zigaretten
Um ein geplantes Verbot von Einweg-E-Zigaretten ist eine Debatte ausgebrochen - der Verband der Entsorgungsbetriebe (VOEB) begrüßt dieses wegen der Brandgefahr im Restmüll, der Großhandel spricht von einem "Schlag ins Gesicht" wegen der Kurzfristigkeit. Im schlimmsten Fall bleibe er "auf hohen Warenlagern sitzen", sagte Felix Schüller von der Firma Schüller & Sohn, die Trafiken beliefert, am Dienstag im Ö1-Mittagsjournal. Das Verbot soll demnach Anfang 2026 in Kraft treten.
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