Die genaue Brandursache blieb unterdessen weiter unklar. Feuerwehrleute von zehn Feuerwehren des Bezirks Lienz waren am Montag an Ort und Stelle. Bagger schichteten das teils stark erhitzte Brandgut in den Abfallboxen um. Auch die analytische Taskforce der Berufsfeuerwehr München nahm laut Land Tirol ihre Arbeit auf. Sie führte Luft-, Boden- und Wassermessungen bezüglich möglicher Schadstoffe durch. Um die Mittagszeit lagen schließlich Ergebnisse vor und brachten einmal mehr Entwarnung: "Es liegen keine Hinweise auf eine zum Zeitpunkt der Probennahme noch vorhandene CBRN (chemisch, biologisch, radiologisch, nuklear)-Gefahr für Bevölkerung und/oder Umwelt vor." Luftgütemessungen der Berufsfeuerwehr Bozen zeigten ebenfalls keine Überschreitungen.