1964 wurde in den USA die erste Gefäßerweiterung bei einer Patientin mit einem Katheter durchgeführt, was als Pionierleistung in dem Fachgebiet gilt. Aber: "In den letzten Jahren tut sich einfach wahnsinnig viel", sagte Neumann, der heuer zum Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (ÖGIR) ernannt wurde.
Wien
Interventionelle Radiologie bringt Fachärzte "zum Patienten"
Interventionelle Radiologie (IR) nutzt bildgebende Verfahren wie CT, MRT, Ultraschall und Röntgen zur Durchführung minimal-invasiver Eingriffe. Beispiele sind die Behandlung von Gefäßverengungen und Schmerzen, Tumorablationen (Verödungen) sowie der Verschluss von Blutgefäßen (Embolisation) etwa mit dünnen Sonden statt offener Operationen. IR bringt die Radiologinnen und Radiologen "raus aus den dunklen Kammern, hin zum Patienten", erläutert der Mediziner Christian Neumann.
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