Die sogenannten Trilogverhandlungen, an deren Ende eine gemeinsame Regelung steht, könnten daher länger dauern. Diese muss dann noch formell von EU-Parlament und Rat abgesegnet werden, bevor sie in Kraft treten kann. Gentechnik-Skeptiker lehnen die Vorschläge ab, im Agrarsektor fanden sie hingegen Zustimmung. Kritisch sehen auch die österreichischen EU-Parlamentarier die Neuregelung: Bei der Abstimmung der Parlamentsposition vor einem Jahr, d.h. noch in der letzten Legislaturperiode vor den EU-Wahlen, stimmten die anwesenden österreichischen Mandatare bis auf die NEOS mit Nein. Auch heute wurde Kritik laut.