Die sogenannten Trilogverhandlungen, an deren Ende eine gemeinsame Regelung steht, könnten daher länger dauern. Diese muss dann noch formell von EU-Parlament und Rat abgesegnet werden, bevor sie in Kraft treten kann. Gentechnik-Skeptiker lehnen die Vorschläge ab, im Agrarsektor fanden sie hingegen Zustimmung. Kritisch sehen auch die österreichischen EU-Parlamentarier die Neuregelung: Bei der Abstimmung der Parlamentsposition vor einem Jahr, d.h. noch in der letzten Legislaturperiode vor den EU-Wahlen, stimmten die anwesenden österreichischen Mandatare bis auf die NEOS mit Nein. Auch heute wurde Kritik laut.
Brüssel
EU-Verhandlungen zu Lockerungen bei Neuer Gentechnik starten
Die Abgeordneten des Umweltausschusses im EU-Parlament haben am Dienstag für Verhandlungen mit den anderen EU-Institutionen über die neuen EU-Regelungen zur Neuen Gentechnik (NGT) in der Pflanzenzüchtung gestimmt. Der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass einige neue genomische Verfahren nicht mehr unter die strengen Regeln für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) fallen sollen. Die Positionen der EU-Institutionen liegen teils weit auseinander.
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