Der Startpreis des als "gründlich überholungs- bzw. reparaturbedürftig" und "ohne Gewähr für Verkehrs- und Betriebssicherheit" bezeichneten Wagens mit 110 PS betrug 2.000 Euro, am 2. Oktober erging der Zuschlag um 6.800 Euro. 70 Prozent des Erlöses gehen laut Gesetz an den Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds, 30 Prozent an die Gebietskörperschaft, die den Aufwand der Strafbehörde zu tragen hat, im konkreten Fall das Land Vorarlberg. Der Lenker war laut dem Bericht außerhalb des Ortsgebiets statt mit 80 km/h mit 153 km/h unterwegs gewesen. Das Auto war in der Folge zunächst vorläufig, dann behördlich beschlagnahmt worden. Im Anschluss folgte ein Verfallsverfahren und die Auktion.
Bregenz
Beschlagnahmtes Raser-Auto erstmals versteigert
In Österreich ist erstmals ein beschlagnahmtes Raser-Auto versteigert worden. Das ist seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung möglich. Das Fahrzeug war in Vorarlberg einem Schnellfahrer abgenommen worden und kam nun über eine Onlineauktion des Dorotheum unter den Hammer. Das berichtete am Donnerstag "Der Standard" (online).