Alleine auf den beiden 2023 untersuchten österreichischen Flughäfen in Salzburg und Klagenfurt gab es mehr als 5.650 Landungen von Privatjets, wobei in der Mozartstadt 4.511 und in Klagenfurt 1.148 Flugzeuge ankamen. Salzburg belegte mit der hohen Zahl an Landungen den zehnten Platz unter den 45 untersuchten Flughäfen in Europa. Besonders in der Zeit der Salzburger Festspiele sei der Privatjet-Verkehr merklich angestiegen. In Klagenfurt verursachten Privatjets laut Greenpeace-Analyse in den Sommermonaten mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen innerhalb von nur vier Monaten. Greenpeace fordert deshalb einmal mehr ein EU-weites Verbot von Privatjets.
Wien
Fast die Hälfte aller Privatjetflüge finden im Sommer statt
Der Hauptgrund von Flügen in Privatjets in Europa in den Sommermonaten ist laut einer neuen Analyse von Greenpeace auf Urlaubs- und Freizeitreisen zurückzuführen. Die drei beliebtesten Ziele sind den Daten zufolge Nizza, Genf und Palma de Mallorca. Im gesamten Vorjahr gab es demnach über 117.000 Flüge zu Sommer-Reisezielen, die mehr als 520.000 Tonnen an klimaschädlichen CO2-Emissionen verursacht haben. Das teilte Greenpeace am Mittwoch in einer Aussendung mit.
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