Gebäude verbrauchten 2019 weltweit etwa 18 Prozent der jährlich erzeugten Elektrizität und trugen 21 Prozent zu den in die Atmosphäre freigesetzten Treibhausgasen bei, teilte das Internationale Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien mit. Der angesichts des Bevölkerungswachstums steigende Bedarf an neuen Häusern werde auch die Nachfrage nach Strom und Baumaterialien erhöhen.
Wien
Globale Dachfläche wächst bis 2050 um bis zu 52 Prozent
Gebäude tragen erheblich zum Klimawandel bei, ihre Zahl wird wegen der Zunahme der Weltbevölkerung weiter steigen. IIASA-Forscherinnen und -Forscher haben nun ein neues Verfahren entwickelt, um das weltweite Wachstum von Dachflächen bis 2050 abzuschätzen - und damit auch das Potenzial für Solarenergie auf Dächern. Wie sie im Fachjournal "Scientific Data" berichten, wird die globale Dachfläche von derzeit 0,25 Mio. Quadratkilometern bis 2050 um bis zu 52 Prozent wachsen.
© APA/GEORG HOCHMUTH