Außenpolitik
FARC-Dissidenten töten in Kolumbien minderjährige Indigene
Im kolumbianischen Amazonasgebiet haben Dissidenten der linksgerichteten Rebellenorganisation FARC nach offiziellen Angaben vier minderjährige Indigene getötet. Die vier der Gemeinschaft der Murui angehörenden "Kinder und Heranwachsenden" seien "exekutiert" worden, nachdem sie sich von einer Gruppe von FARC-Dissidenten losgelöst hätten, erklärte die kolumbianische Ombudsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Präsident Gustavo Petro verurteilte die Tötungen scharf.