"Wir müssen das europäische Projekt wieder zu unserem Projekt machen", sagte Othmar Karas, Gründer und Obmann des Forums und Erster Vizepräsident des Europaparlaments (ÖVP). Es sei gelungen, einen "Traum" in Gang zu setzen. Hauptmerkmal sei der überparteiliche Charakter des Forums, um einen "Schatz gemeinsam zu heben", "wir haben keine Denkverbote". Das 136 Seiten lange Programm mit 200 Forderungen ist von Experten und Politikern aus unterschiedlichen Parteien verfasst worden.
Außenpolitik
EU-Bürgerforum will stärkere EU-Außen- und Klimapolitik
"Klare Handlungsempfehlungen" zur Weiterentwicklung der europäischen Demokratie hat das parteiübergreifende "BürgerInnenforum Europa" Montag in Wien präsentiert. Ein Aus für das Vetorecht in der EU-Außenpolitik wird ebenso gefordert wie mehr Koordination bei Militärausgaben, Energiewende und Kreislaufwirtschaft als Antworten auf die Klimakrise und länderübergreifende Kandidatenlisten bei der Europawahl. Basis für das Programm sind die Bürgerdialoge der EU-Zukunftskonferenz.
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